Gemeinsam stark


Gemeinsam für eine Sache - die dsj ist in verschiedenen Netzwerken und Initiativen aktiv. Foto: Fotolia

IDA e.V.

Das Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) ist ein Zusammenschluss von 30 Jugendorganisationen und versteht sich als Dienstleistungszentrum der Jugendverbände für die Themenfelder Rassismus(kritik), Rechtsextremismus, Antisemitismus, rassismuskritische oder interkulturelle Öffnung, Diversität, Diskriminierungskritik und Migrationsgesellschaft. Für die dsj, die 1990 zu den Gründungsmitgliedern gehörte, übernimmt das IDA in den genannten Themenfeldern eine Servicefunktion als Beratungs-, Dokumentations-, Informations- und Qualifizierungsstelle.

Das IDA unterstützt Kooperationen und Netzwerke von Verbänden von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund und berät Migrantenjugendselbstorganisationen. Zudem nimmt es die Geschäftsführung im Netzwerk interkultureller Jugendverbandsarbeit und -forschung (NiJaf) wahr.

In der Vielfalt-Mediathek, die Medien aus dem Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und seinen Vorgängerprogrammen sammelt, finden sich viele Materialien zum Thema Sport und Rassismus, Rechtsextremismus bzw. Rechtspopulismus.

Im IDA-Vorstand ist die dsj in der aktuellen Wahlperiode durch Alexander Strohmayer (Referent) als einen der stellvertretenden Vorsitzenden vertreten.


Netzwerk interkultureller Jugendverbandsarbeit und -forschung (NiJaf)
Das Netzwerk interkultureller Jugendverbandsarbeit und -forschung (NiJaF) wird vom Deutschen Bundesjugendring, von der Deutschen Sportjugend, von Vertreter/innen der Wissenschaft und vom Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e.V. (IDA) getragen. Hierin werden regelmäßig auch Themen und Projekte aus dem Bereich der Deutschen Sportjugend oder der Landessportjugenden vorgestellt und diskutiert.

Schwerpunkte der Arbeit sind die Implementierung von Maßnahmen zur Verankerung der interkulturellen Öffnung sowie die Auseinandersetzung mit empirisch-wissenschaftlichen Praxisprojektergebnissen und politischen Entwicklungen. Interkulturelle Öffnung der Jugendverbände impliziert sowohl die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen mit familiärem Migrationshintergrund in die Angebote der klassischen Jugendverbände als auch die Einbindung der Vereine junger Migrant/innen in die Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit.

Im NiJaF wird die dsj durch Angelika Ribler von der Sportjugend Hessen vertreten.

Forum gegen Rassismus (FgR)
Das zivilgesellschaftlich orientierte Gremium Forum gegen Rassismus (FgR) ist beim Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat angesiedelt. Seine Mitglieder beschäftigten sich unter anderem mit der Erarbeitung des sogenannten Nationalen Aktionsplanes gegen Rassismus (NAP). Die dsj wird in diesem Gremium von Gerd Bücker (Sportjugend Niedersachsen) vertreten.

Netz gegen Rassismus (NgR)
Knapp 100 Organisationen, Verbände, Initiativen und Selbstorganisationen, darunter die dsj, haben sich im Netz gegen Rassismus – für gleiche Rechte (NgR) zusammengeschlossen. Sie vernetzen sich in ihrer Arbeit und wirken darauf hin, gleiche Rechte für alle Menschen zu schaffen, unabhängig von sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Identität oder physischer/psychischer Einschränkungen.

Allianz für Weltoffenheit
Der DOSB und die Deutsche Sportjugend sind Partner beziehungsweise Unterstützer der „Allianz für Weltoffenheit, Solidarität, Demokratie und Rechtsstaat – gegen Intoleranz, Menschenfeindlichkeit und Gewalt“. Die Allianz ruft auf: die Flüchtlings- und Einwanderungsdebatte sachlich und lösungsorientiert zu führen statt öffentlich Ressentiments zu schüren oder parteitaktische Interessen zu verfolgen; menschenfeindlichen Äußerungen und Handlungen, gleich woher sie kommen und gegen welche Gruppe sie sich richten, entgegenzutreten; rechtsextreme, menschenverachtende Angriffe auf Geflüchtete und ihre Unterkünfte, auf Polizistinnen und Polizisten, auf Vertreterinnen und Vertreter der Presse sowie Helferinnen und Helfer strafrechtlich konsequent zu verfolgen.

Internationale Wochen gegen Rassismus
Die dsj ist langjähriger Förderer der „Internationalen Wochen gegen Rassismus“. Diese gehen zurück auf eine Resolution der Generalversammlung der Vereinten Nationen, die 1979 ihre Mitgliedstaaten aufforderte, alljährlich eine Woche der Solidarität mit Gegnern und Opfern von Rassismus zu organisieren. Der 21. März als „Internationaler Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung“ ist einer der gewichtigsten Gedenktage der Vereinten Nationen. Der Interkulturelle Rat in Deutschland ruft seit einigen Jahren dazu auf, während der Internationalen Wochen gegen Rassismus im März jeden Jahres bundesweit Veranstaltungen und Aktionen durchzuführen, die sich für Offenheit und respektvollen Umgang einsetzen und deutlich machen, dass in unserem Land kein Platz für Rassismus ist. Auch die dsj ruft ihre Mitgliedorganisationen auf, sich mit Aktionen an den Internationalen Wochen gegen Rassismus zu beteiligen. Zuletzt konnten in Deutschland mehr als 1.750 Veranstaltungen zu diesem Anlass gezählt werden.

Deutscher Präventionstag
Der Deutsche Präventionstag ist der größte europäische Kongress speziell für das Arbeitsgebiet der Kriminalprävention sowie angrenzender Präventionsbereiche. Jährlich präsentieren sich dabei auch Fachorganisationen, darunter die dsj. Bei der kongressbegleitenden Ausstellung ist sie mit einem eigenen Stand vertreten.





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